Dr. Christine Voßmerbäumer - Augen in Guten Händen

Cataract (Grauer Star)

Mit dem Begriff „Grauer Star“ (medizinisch: Cataract) bezeichnet man eine Trübung der Augenlinse. Dadurch wird das ins Auge einfallende Licht abgeschwächt und gestreut, sodass auf der Netzhaut kein klares Bild mehr entsteht. Der Effekt ist optisch leicht vorstellbar ähnlich dem bei einer Milchglasscheibe. Das Licht wird gestreut und reflektiert und daher kann man nicht hindurchschauen.

Der Graue Star macht sich für den Patienten/die Patientin durch ein immer stärker werdendes trübes Sehen, evtl. auch verschwommenes Sehen bemerkbar. Viele Patienten berichten auch über vermehrte Blendempfindlichkeit, insbesondere beim Autofahren. Dann kann es leicht mal zu kritischen Verkehrssituationen kommen, z.B. bei tiefstehender Sonne, Gegenlicht oder entgegenkommenden Autos im Dunkeln.

In den meisten Fällen ist die Entwicklung des Grauen Stars keine Erkrankung im eigentlichen Sinne sondern vielmehr ein Zeichen des Lebensfortschritts: So wie im Laufe der Jahrzehnte ein paar Fältchen im Gesicht entstehen und die Haare grau werden, so wird auch die Linse dichter und trüber. Beim einen früher, beim anderen später.

Nur in eher seltenen Fällen führen andere Umstände zur Linsentrübung im jüngeren Erwachsenenalter: Verletzungen am oder im Auge, Regenbogenhautentzündungen, Cortisonbehandlung über längere Zeit, Stoffwechselstörungen u.a. .